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Wie mache ich meinen Wohnwagen winterfest?

Wie mache ich meinen Wohnwagen winterfest?

15. Oktober 2020 mps Comments 0 Comment

Wenn das Ende der Campingsaison naht, ist es Zeit den Wohnwagen für die Überwinterung vorzubereiten. Es gibt einige Tricks, mit denen man seinen Wohnwagen problemlos sechs Monate lang an einem kühlen Unterstellplatz einlagern kann.

Hier einige Tipps:

Bevor es zum Winterquartier geht

1. Wohnwagen von außen reinigen

Verwende einen Schwamm, eine Bürste und Seifenwasser, um den Wohnwagen gründlich zu reinigen. Auf diese Weise wird der Wohnwagen schön sauber abgestellt und der Schmutz hat keine Chance, Schäden zu verursachen. Weitere Reinigungstipps findet ihr unter „Wie wasche ich meinen Wohnwagen?„.

2. Kühlschrank reinigen

Überprüfe ob Dein Kühlschrank (und die Schränke) wirklich leer ist und reinig den Kühlschrank gut. Unangenehme Gerüche können entstehen, wenn im Wohnwagen Lebensmittel zurückbleiben, also alles sauber hinterlassen, damit kein Schimmel und schlechte Gerüche entstehen können.

3. Leere Wasserleitungen

Wasser, das im Winter gefriert, kann zu Problemen bzw. kaputten Rohren führen. Entleere den Boiler und stelle wie folgt sicher, dass sich kein Wasser mehr im Wassertank und in den Rohren befindet.

Vorgehensweise

Schalte die Stromversorgung aus.

Öffne alle Wasserhähne.

Öffne den Wassertankdeckel im Wassertank.

Lasse den Kessel leerlaufen.

Tipp: Lasse die Wasserhähne im Wohnwagen offen. Auf diese Weise kann frische Luft in den Wassertank gelangen.

4. Toilette reinigen

Reinige und leere die Toilette und säubre den Toilettentank. Wie das geht, lese unter „Wie kann ich meinen Toilettentank reinigen?„.

Wenn der Toilettentank sauber ist, sollten alle Kappen, sowie die losen Teile des Tanks abschrauben und offen gelassen werden. Auf diese Weise wird der Tank gut belüftet und stinkt nicht. Nicht vergessen: auch der Frischwassertank sollte geleert und gereinigt werden.

5. Gasflasche entfernen

Bei vielen Unterstellplätzen ist es nicht erlaubt, die Gasflasche im Wohnwagen zu lassen. Trenne die Gasflasche/n von den Leitungen und stelle die Gasflasche/n zu Hause an einem kühlen und belüfteten Ort ab.

6. Reifendruck erhöhen

Erhöhe den Reifendruck um ca. 0,4 bar. Auf diese Weise schonst Du Deine Reifen.


Im Winterquartier

1. Bordbatterie aus dem Wohnwagen entfernen

Sorge dafür, dass die Bordbatterie zu Hause richtig aufgeladen bleibt, damit diese im nächsten Jahr wieder verwendbar ist. Schließe die Bordbatterie zu Hause an ein Erhaltungsladegerät an. So verhinderst Du eine Tiefentladung.

2. Kissen aufrecht hinstellen

Wenn die Kissen aufrecht stehen, verhinderst Du Feuchtigkeitsflecken.

3. Fenster in Lüftungsposition stellen

Durch eine gute Belüftung verhinderst Du, dass im Wohnwagen ein muffiger Geruch entsteht. Stelle Deine Fenster und die Dachluke auf die Lüftungsposition. Verwende auch die Lüftungsposition des Kühl- und Gefrierschranks.

4. Gute Wohnwagen-Schutzhülle verwenden

Du hast Deinen Wohnwagen gereinigt. Mit einer guten Wohnwagenabdeckung komm der Wohnwagen in der folgenden Saison auch wieder sauber und ohne Schäden aus dem Winterstellplatz heraus.

5. Handbremse nicht anziehen

Wenn sich der Wohnwagen an der richtigen Stelle auf dem Unterstellplatz befindet, die Handbremse nicht anziehen. Die Handbremse kann durch Schmutz auf Dauer festhängen bleiben. Besser Unterlegkeile anstelle der Handbremse verwenden.

6. Wohnwagen ordnungsgemäß abschließen

Verriegele den Wohnwagen und vergesse nicht, ein Deichselschloss oder eine Radklemme zu verwenden. Überprüfe auch, was Deine Versicherungsgesellschaft zum Abstellen des Wohnwagens im Winter sagt.

Alle obengenannten Schritte befolgt? Du kannst so den Wohnwagen unbesorgt zurücklassen. Wenn das Fahrzeug nach dem Winter wieder abgeholt wird, wirst Du es noch in gutem Zustand wiederfinden. Auch wenn der Wohnwagen zu Hause in der Garage oder unter dem Carport abgestellt wird, und Du ihn nicht in ein Winterquartier bringen musst, solltest Du oben genannte Schritte befolgen.


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Was macht Camping aus

Camping macht vor allem Freiheit, Naturerlebnis und Einfachheit aus. Man lebt für eine Zeit näher an der Natur, reduziert auf das Wesentliche, oft fern vom Alltagsstress. Gleichzeitig ist Camping auch ein soziales Erlebnis – man teilt Plätze, Rücksicht und manchmal Geschichten mit anderen Campern.

Was macht Camping aus?

  • Naturverbundenheit: Schlafen im Zelt, Wohnwagen oder Van, oft mitten in Landschaften.

  • Einfaches Leben: Weniger Komfort als zu Hause, dafür mehr Bewusstsein für Zeit, Wetter und Ressourcen.

  • Flexibilität: Spontan reisen, Orte wechseln, Tagesabläufe selbst bestimmen.

  • Gemeinschaft: Freundlicher Umgang mit Nachbarn auf dem Campingplatz.

  • Abenteuer & Entschleunigung: Kleine Herausforderungen gehören dazu (Wetter, Kochen, Platzorganisation).

Wie verhält man sich beim Camping?

Rücksicht & Respekt

  • Ruhezeiten einhalten (meist mittags und nachts).

  • Lautstärke gering halten – Musik und Gespräche nicht aufdrängen.

  • Privatsphäre respektieren: Nicht über fremde Stellplätze laufen.

Sauberkeit & Umwelt

  • Keinen Müll hinterlassen – „Leave no trace“.

  • Sanitäranlagen sauber nutzen.

  • Natur schützen: Keine Pflanzen beschädigen, Tiere nicht füttern.

  • Feuer nur dort, wo erlaubt.

Ordnung & Sicherheit

  • Stellplatz ordentlich halten.

  • Gas, Strom und Feuer sicher nutzen.

  • Kinder und Haustiere im Blick behalten.

Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft

  • Grüßen ist üblich.

  • Kleine Hilfeleistungen (z. B. Werkzeug, Tipps) sind gern gesehen.

  • Konflikte ruhig und respektvoll klären.

Regeln beachten

  • Platzordnung lesen und einhalten.

  • An- und Abreisezeiten respektieren.

  • Vorgaben für Fahrzeuge, Zelte und Markisen beachten.

Kurz gesagt:
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